Unterwegs in einer bewegten Stadt

Wie war das nochmal? “Wer rastet, der rostet”? Wir rasten jedenfalls nicht. Denn unsere heutige Ausgabe von Bonn-Magazin steht ganz unter dem Zeichen der Bewegung. Wir sind ausgeflogen und haben uns einiges angeschaut, was bei drei Purzelbäume macht oder auf die Tanzfläche geht. Im Gepäck haben wir eine Reportage über eine neue Sportart, bei der man die Wände hochgeht, außerdem tanzen wir mit kleinen Kindern, porträtieren die Bonn Capitals und sprechen mit Doping-Experten über Methoden, mit denen Sportler nachhelfen, um ein bisschen beweglicher zu werden.

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Hindernisse gibt es nur im Kopf

Der eine oder andere mag sie schon gesehen haben. Junge Leute, die wie Spiderman, über Gelände springen, Zäune und Wände hochklettern. Parkour heißt diese neue Trendsportart.  Başak Özay und Bachir Amroune haben eine Parkour Trainingshalle besucht.

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Kreativer Kindertanz

Wie viel Energie ein Kind hat, braucht man Eltern nicht zu erzählen. Wohin man aber diese Energie am Besten richten könnte, um endlich mal ein bisschen Ruhe zu haben und auch dem Kind etwas Gutes zu tun, würde bestimmt viele Eltern interessieren. Im Bonner Kultur-Bistro PAUKE hat man anscheinend eine Lösung gefunden. Die heißt „Kreatives Kindertanzen“. Was dahinter steckt hat Tetyana Bondarenko erfahren.


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Doping! Damit alles XL wird

Der Tour-de-France-Gewinner Jan Ullrich steht seit Jahren unter dem Verdacht, gedopt zu haben. Der Radstar wurde mit dem spanischen Dopingarzt Fuentes in Verbindung gebracht. Seitdem gibt es einen medialen Spießroutenlauf um den ehemaligen Telekom-Fahrer. Alles vollkommen unnötig, meint Nader Alsarras, wenn alle legal dopen könnten. Wenn nur unsere Bundes-Angie ein Machtwort sprechen würde.

Viva España! Aus Spanien kommt nur Gutes. Sonnenverwöhnte Tomaten, heiße Flamenco-Tänze und ein Arzt, der lahm gewordenen deutschen Radsportlern flotte Beine bzw. Räder macht. Doch wie es immer in Deutschland der Fall ist; die Erfolgreichen, Schönen, und Guten – die haben mit viel Neid und Missgunst von irgendwelchen Universitätsprofessoren zu kämpfen.

Dieser Professor aus Heidelberg. Dass ich nicht lache. Er will dem Tour-de-France-Helden seinen Erfolg nicht gönnen und wirft ihm vor, er habe sich damals von einem spanischen Arzt Mittelchen und Pillchen geben lassen. Die böse Professorenzunge behauptet sogar, es waren nicht bloß Vitamine und Schmerztabletten. Denkt er dabei etwa an Doping? Eben Böse!

Und überhaupt: Heidelberger Professoren sind bekanntlich schlechte Menschen. Destruktiv und gemein! Das hat sogar Gerhard Schröder vor ein paar Jahren erkannt und verhindert, dass der Professor aus Heidelberg an die Goldkisten der Nation rankommt. Basta! Und jetzt mal Hand aufs Herz: Lassen Sie sich die Namen auf der Zunge zergehen und entscheiden Sie selbst, wem Sie eher glauben würden: dem spanischen Arzt mit dem wohlklingenden Namen Eufemiano Fuentes Rodriguez aus dem sonnigen Las Palmas, oder Werner Franke, gebürtig in Paderborn? Ja, richtige Entscheidung. Außerdem: von Universitätsprofessoren müsste man innovative Vorschläge erwarten, wie zum Beispiel die Legalisierung des Dopings im Breitensport.

Du bist Deutschland. Du bist Doping

Ja, warum eigentlich nicht? Dann hätten wir nicht nur leistungsstarke Profisportler, sondern auch fröhliche, gesunde Hobbysportler, die auch ganz nebenbei bequem ihr Geschlecht umwandeln können, als Bonus quasi! Deutschland wäre dann nicht nur Exportweltmeister, Papst und Eurovision-Gewinner (alles natürlich dank Doping), sondern eine einzige erste Liga in allen Sportarten! Und wenn man schon dabei ist, sollte man alle Drogen legalisieren, dann hätte die Polizei viel weniger zu tun, die Justiz könnte erheblich entlastet werden und der Staat hätte einen kleineren, strafferen und effizienteren Beamtenapparat und viel mehr Geld in seiner chronisch klammen Kasse.

Das ist aber alles nur Zukunftsmusik. Die Realität des bundesdeutschen Sports ist ernüchternd. Aber keine Sorge. Angela Merkel, die Super-Mutti der Nation ist aus dem Urlaub wieder zurück. Wir können aufatmen. In der frischen Tiroler Luft hat sie trainiert und ein paar neue Tricks und Kicks gelernt. Erste Trainingsfrüchte zeigen sich bereits jetzt: Nicht nur die Waden-Muskeln von Angie sind jetzt fester und größer geworden, sondern auch der wirtschaftliche Aufschwung trägt neuerdings Größe XL. Ob der spanische Arzt Fuentes seine Finger im Spiel hatte?

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Baseball-Bundesliga Bonn

Was für Deutschland der Fußball ist, ist in den USA Baseball. Bei kaum einer anderen Sportart fiebern die Amerikaner derart mit. Wenn Deutsche etwas mit Baseball verbinden, dann: New York Yankees, Hotdogs und Begriffe wie Home Run oder Strike Out. Aber auch in Deutschland wird Baseball gespielt. Anggatira Gollmer hat in Bonn nach deutschen Baseball-Anhängern gesucht.

Max Schmitz

“Da pumpt das Herz schon ordentlich.” Der 18-jährige Max Schmitz spielt in der ersten Baseball-Bundesliga.

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