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SAMA

Foto:Jaisu

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Himmlische Ansichten und Aussichten

Sterne, Wolken, Mond, Sonne. Das sind Beispiele von einigen Dingen, die wir mit eigenen Augen im Himmel sehen können. Aber ist das alles was im Himell ist?

Die Frage, was im Himmel ist, hat die Menschen schon immer interessiert, seit Anfag der Zivilisation. Wenn Geschichten über den Himmel erzählt werden, hören die Leute mit offenen Ohren zu. Das Glaube an den Himmel ist auch ein wichtiger Teil der Lehren in verschiedenen Religionen. Doch trotz aller Erklärungsversuche, bleiben vielen Fragen und die Neugier der Menschen.

Auf dieser Seite und der zugehörigen Radiosendung wollen wir Ideen diskutieren, neue Eindrücke sammeln und auch Experemente machen in Sachen Himmel.

Wir fliegen mit einem Segelflug, um zu erfahren wie es im Himmel aussieht.
Wir haben einen Obdachlose begleitet, der unter freien Himmel lebt.
Und wir diskutieren himmlische Ansichten und Aussichten mit Gläubigen und Gelehrten aus dem Christentum dem Islam.

Termin der Radiosendung: Am Freitag den 28.08 um 11:15.

Bob steigt in den Himmel!!

Foto: Jaisu
Foto: Jaisu

Auf dem Flugplatz in Dahlem: Unser Reporter Bob Barry will nicht in die Hölle, sondern in den Himmel. Aber wie? Eins dieser beiden Gefährte hilft ihm dabei. Mal sehen was passiert…

 

Foto: Jaisu

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 Bevor er fliegt – denn natürlich nimmt Bob ein Flugzeug – muss er zuerst alles kontrollieren. Bob bereitet sich gut für seinen kleinen Ausflug in den Himmel vor und kämpft noch etwas mit seinen Geräten.

 

Foto:Jaisu

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 Jetzt ist Bob bereit für den Himmel. Kopfhörer, Mikro, Flashrecorder und der Fallschirm – alles in Ordnung. Was nicht in Ordnung ist, ist wie er sich gerade fühlt. Nach der Notfall-Erklärung ist unser Reporter etwas grün im Gesicht. Er fragt sich immer wieder: Warum bin ausgerechnet ich mit so was beauftragt worden?

 

Foto:Jaisu

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 Aber jetzt ist es zu spät. Obwohl er nicht mehr mitfliegen will, muss er einsteigen. Pilot Siegfried Piontkowski hilft Bob dabei. Der Himmel wartet.

 

Foto:Jaisu

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Man braucht zwei Leute um Bob im Sitz festzuschnallen. Einen guten Rat bekommt er noch mit auf den Weg: Falls was passiert, zieh einfach an der Reißleine, dann fällst du ganz sanft mit dem Fallsschirm herunter. Und dann hast Du Zeit zu beten.

 

Foto:Jaisu

Foto:Jaisu

 Noch zwei Minuten und…….. Der Pilot bereitet sich vor und Bob betet jetzt schon. Er muss noch mal seine Geräte kontrollieren und dann geht’s los.

 

bild 7

  Das ganze dauert nur 10 Sekunden…Bob hebt ab….er ist schon fast im Himmel.

 

Bob aus dem Himmel

Bob Bary war mit einem Siegelflug im Himmel und berichtet uns, wie  er sich da oben gefühlt hat.

bobs blick


Obdachlose: Reportage von Andrew Shale

Wir wissen, dass die Obdachlose unter freiem Himmel leben . Aber, wie die Obdachlosen iher Zeit verbringen und wie sie leben hört man selten davon.

Kollege Andrew Shale hat einem Obdachlose besucht und über ihn berichtet.

Beitrag – Obdachlose

Himmel Und Hölle

Als ich Kind war, hat meine Oma mir ganz viele Geschichten erzählt. Geschichten von Prinzesinnen, Geschichten von Engelchen, Geschichten von Weisheiten. Jede Geschichte hatte immer am Ende eine Moral, und zwar immer die gleiche Moral. „Man sollte immer Gutes tun. Denn, wenn man etwas Schlechtes macht, ärgert sich Gott, und man kommt dann in die Hölle.“

 

Mein Opa war vor langer Zeit gestorben. Oma hat mir immer im Himmel ein Sternchen gezeigt, und gesagt, dass Opa dort ist – oben im Himmel – ganz in der Nähe von Gott. Mein Opa hat natürlich immer Gutes getan, und deshalb war er doch im Himmel, als ein Sternchen.

 

Als ich meine erste Flugreise machte, habe ich im Himmel Gott gesucht. Ich habe aber nur Wölkchen gesehen. Mein Opa war auch nicht da. Ich war enttäuscht. Wo war mein Opa denn? War er in der Hölle – in der Unterwelt?

 

Als ich aber ins Gymnasium kam, lernte ich, dass die Sterne nur aus Gas bestehen, also aus heiβem Plasma, und dass die Unterwelt häuptsächlich aus Eisen und Sauerstoff besteht. Was war denn das? Meine Oma hat mir doch von Hydrosphäre, Lithosphäre, Atmosphäre und Biosphäre nichts erzählt.

 

Heute wohne ich nicht mehr bei meiner Oma. Ich bin groβ genug, und kann meine Entscheidungen selber treffen. Aber ich kann mich noch nicht entscheiden, ob der Gott eigentlich da im Himmel ist.

 

Vor 40 Jahren war Neil Armstrong auf dem Mond. Er hat da nur Steine gesehen, aber keinen Gott. Seit 20 Jahren führt Amerika einen Krieg mit Irak für Öl – die Flüβigkeit der Unterwelt. Krieg kann doch niemanden Gutes un. Das heiβt, für den Krieg geht Amerika in die Hölle – in der Unterwelt – also Amerika kriegt Öl! Ist das die richtige Logik? Ich weiβ nicht. Meine Ausbildung hat mich total durcheinandergebracht, oder vielleicht war es meine Oma, oder Gott, den ich nicht finden kann – weder in Himmel, noch in Hölle.

Isha Bhatia

 

Himmelfahrt

Obdachlose – A Making of

Als ich den Auftrag bekam, einige Stunden mit einem Obdachlosen zu verbringen und eine Reportage daraus zu machen, war ich verblüfft. „Wie sollte ich das bloß schaffen?“, war der erste Gedanke, der mir durch den Kopf gegangen ist. Nach meinen Vorstellungen waren Obdachlose schüchterne Menschen, die sich nur ungern in der Öffentlichkeit zeigen. „Man bräuchte bestimmt 2 oder 3 Tage, um das Vertrauen zu gewinnen!“ Trotz dieser Vorbehalte machte ich mich auf den Weg.

Durch Zufall bin ich Jimmy und Fritz begegnet. Ich war eigentlich auf der Suche nach einem anderen Obdachlosen, den ich ein paar Tage vorher kennen gelernt hatte. Doch er war nicht da in der U-Bahnstation Museum König, wo er sich normalerweise aufhält. Es war gegen Mitternacht und entmutigt ging ich zu Fuß Richtung Juridicum. Ich hegte immer noch die Hoffnung, dass ich jemanden finden könnte, der auch bereit wäre, mit mir zu sprechen.

Als ich die U-Bahnstation Juridicum betritt, hörte ich Stimmen. Wem diese leisen Stimmen gehörten, war mir noch unklar: U-Bahnfahrer oder Obdachlose? Als ich um die Ecke bog, wurde es mir klar. Vor mir lagen fünf Obdachlose in Schlafsäcken dicht nebeneinander. Jimmy richtete sich auf und fragte höflich: „Haben Sie vielleicht ein paar Cents für mich“. Dies waren die ersten Worte, die Jimmy mit mir tauschte. Nach diesem Eisbrecher war ich überrascht, wie einfach ich mit Jimmy und seinem Freund Fritz ins Gespräch kam. Bei ihnen musste man überhaupt nicht die Würmer aus der Nase ziehen.

Zwei Stunden habe ich insgesamt mit Jimmy und Fritz verbracht. Trotz der grausamen Sachen, die sie durchlebt haben, waren sie äußerst freundlich und höflich zu mir.

Als das Morgengrauen immer näher rückte, musste ich mich von Jimmy und Fritz verabschieden. Jimmy und Fritz bedankten sich, dass jemand Interesse an ihnen hat. Sie hofften mit unserem Gespräch, die Realität eines Lebens in Obdachlosigkeit wenigstens in kleinen Abrissen etwas näher gebracht zu haben. Es tat gut, sich auszusprechen, sagte Jimmy.

Durch die Recherchen, die hinter dieser Reportage stecken, habe ich eins gelernt: Hinter jedem Obdachlosen steht ein Schicksal. Hinter jedem Obdachlosen steht vor allem ein Mensch. Während den 2 Stunden, die ich mit Jimmy verbrachte, sagte er immer wieder zu mir „das kann jedem passieren“. Das stimmt! Vor seinem Autounfall, bei dem er alles verlor, war er ein Mensch wie jeder andere. Der Unfall stellte sein Leben auf den Kopf, aber er ist trotzdem ein Mensch geblieben. Jimmy hat zwar kein Dach über dem Kopf, aber er ist jemand, mit dem ich gerne nochmal 2 Stunden verbringen würde, selbst wenn ich keine Reportage schreiben müsste.